Übersicht

Meldungen

Hochtechnologie aus Bad Hersfeld für die Welt – Vollmar besucht Asteelflash

Viele wissen gar nicht, was sich in den unscheinbaren Hallen der von Konrad Zuse gebauten Fabrik im Industriegebiet verbirgt: Hier wird mitten in Bad Hersfeld modernste Elektronik gefertigt, die an Endkunden wie Porsche u. a. ausgeliefert wird. Mit rund 250 Arbeitsplätzen ist die Firma „Asteelflash“ vor Ort ein wichtiger Player, der sich auf die Bestückung von Leiterplatten spezialisiert hat, zudem wird dort im gewerblichen und kaufmännischen Bereich ausgebildet. So erhalten auch junge Schulabgänger eine gute Job- Perspektive. „Das sich Asteelflash als Speerspitze der technologischen Entwicklung auf dem Weltmarkt sieht, kann man nur unterstreichen“, so SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. Man erwarte hier alleine am Standort Bad Hersfeld einen guten zweistelligen Millionen-Euro-Umsatz für dieses Jahr, Tendenz steigend. Die Asteelflash-Gruppe gehöre zu den führenden Unternehmen der EMS-Branche (Electronic Manufacturing Services), d. h. hier werden z. B. Bauteile für Blutzuckermessgeräte, Kartenlesegeräte oder auch Eletronikbauteile für namhafte deutsche Autohersteller entwickelt und gefertigt.

Co-Working-Spaces: Innovationssysteme für die Arbeitswelt von Morgen schaffen

Wie sieht die Arbeitswelt in 10 oder 15 Jahren aus? Welche Digitalstrategien fahren Kommunen? Wie können Communities von Menschen in der Stadt oder auch den Stadtteilen mit modernen Büroräumen, so genannten Co-Working-Spaces, geschaffen werden? Diesen und anderen Fragen stellte sich eine Runde von Fachleuten, die SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar zu einer Diskussionsrunde in die Bad Hersfelder Stadthalle einlud.  „Dass der ländliche Raum Zuzugsgebiet ist, überrascht nicht: Homeoffice hat zugenommen, mobiles Arbeiten in Satellitenbüros kann jenseits der Metropolen ein Mehr an Lebensqualität bedeuten“, wusste Michael Schramek zu berichten, der in Nordhessen die Implementierung von Co-Working-Spaces betreut. Viele Kommunen seien dort kreativ: Mit dem Umbau von alten Bahnhöfen, Postämtern oder anderen leerstehenden Liegenschaften auch in den Stadtzentren oder Stadtteilen werde zudem Leerstand beseitigt, Menschen werden angelockt, die Familien gründen und denen der kurze Weg zum Arbeitsplatz wichtig sei. Schramek geht sogar weiter: „Die Projektidee ist es, in 15 Minuten am Arbeitsplatz zu sein. Da lassen sich neben dem Fußweg oder der Fahrradnutzung auch Car-Sharing-Modelle prima einfügen, das spart Zeit und Geld und schont die Umwelt“.

Energiequartier im Wevergelände – Bürger und Wirtschaft einbinden, lokale und regionale Wertschöpfung stärken

„Energie vor Ort gewinnen, lokales Kapital möglichst vor Ort halten und nicht ins Ausland abfließen lassen – das sollten wir angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen besser früher als später mit der Einrichtung von Energiequartieren tun“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. Wärmepumpen und Nahwärmenetze werden bis 2050 den Markt beherrschen. Für eine Kommune wie Bad Hersfeld bietet es sich bspw. auf dem Gebiet der ehemaligen Weverfabrik an, den Grundstein für eine solche Energieanlagenkonzeption zu setzen, welche in der Regel mit Erdwärme und Wärmepumpen oder auch mittels Solarthermie und PV-Anlagen betrieben wird und die Energie an mehrere Abnehmer in der Stadt abgeben kann. Der Einsatz von Erdwärme ist hier im Kontext des Heilquellenschutzgebietes definitiv zu prüfen, die anderen Energiesysteme sind grundsätzlich jedoch einsetzbar und bereits heute marktfähig. So kann ein flächendeckendes und umweltschonendes Energiequartier aufgebaut werden. Die Chance auf die Einbindung und Versorgung privater Haushalte aber auch öffentlicher Gebäude wie etwa dem Klinikum, der Sparkasse, dem Amtsgericht, dem Landratsamt oder anderen Eigentümern in der Kernstadt ist dabei inbegriffen.

Neue Vitalität für die Stadt – Communitygedanke ins Zentrum rücken

„Stadtentwicklung ist kein Leuchtturmdenken, vielmehr kommt es auf einen langen Atem, Stärkung der Zentralität und eine neue Vitalität an“, so Bürgermeister Dr. Nico Ritz aus Homberg/EFZE. Der Rathauschef aus der benachbarten Schwalm stellte in einer Veranstaltung mit Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar den bekannten „Summer of Pioneers“ vor, denn auch in Homberg waren nach dem Abzug der Bundeswehr, der Zunahme des Onlinehandels und stagnierender Stadtentwicklung Leerstände zu verzeichnen. Ladeninhaber gaben auf, Wohnungen standen leer – auch in Bad Hersfeld ein weit verbreitetes Phänomen. Doch was tun? 

Friedhofskultur in Stadt und Stadtteilen in den Fokus rücken!

Für viele Menschen sind es wichtige Orte der Erinnerung an Verstorbene oder auch Orte der Begegnung: Die Bad Hersfelder Friedhöfe mit ihrem ganz eigenen Charme als Plätze auch des gesellschaftlichen Lebens. „Friedhöfe gehören in den Blick der Menschen und der Politik – als Orte des Gedenkens und unersetzbarer Sozialraum. Dazu müssen wir ihre Pflege sicherstellen, die Trauerhallen in Schuss halten und Friedhöfe als das begreifen, was sie mittlerweile sind: Als Orte ganz vieler Menschen und Bedeutungen. Das Thema geht uns alle an: Jetzt und in der Zukunft“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar.

Den Menschen Raum geben – Neugestaltung des Marktplatzes um die Feuergrube

Moderne Stadtentwicklung setzt darauf, den Menschen wieder mehr Räume und Plätze zurückzugeben, wo man verweilen und sich aufhalten kann. „Räume der zufälligen Begegnung und Ruhe lautet die Devise. Daher sollten wir den Mut aufbringen, dieses Prinzip auf den Bereich des Marktplatzes zwischen der Imbissbude, der Schwanen-Apotheke, den Restaurants und dem Sportlereck anzuwenden – einen Platz neugestalten, der vielfältige Möglichkeiten bietet und das Entrée zur Innenstadt deutlich aufwertet“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar.  Folgende Aspekte sind mir dabei besonders wichtig: Aufwertung der Feuergrube als identitätsstiftendem Symbol und Anlaufstelle für die Menschen. Wöchentlicher Biomarkt mit regionalen Produkten an Samstagen – der Direktvertrieb regionaler Produkte in der Innenstadt wird somit forciert und möglich gemacht. Die räumliche Erweiterung des Wochenmarktes ist ebenfalls möglich. Eine wesentlich stärkere Begrünung des Platzes wird umgesetzt und die Ausstattung mit modernen Sitzgelegenheiten mit der Option zur Gestaltung als kleiner Eventfläche bzw. -Bühne mit ca. 50-100 Menschen wird geschaffen. Alle Einheiten sind transportabel.

Leben – Arbeiten – Wohnen: Mit CoWorking-Lösungen die (Innen-)Stadt beleben

„Der Leerstand an Gewerbeimmobilien in unserer Stadt ist offensichtlich, hinzu kommen private Immobilien, die seit langem ungenutzt sind und einen tristen Anblick erzeugen. Co-Working-Lösungen können diese Leerstände wirksam bekämpfen und Leben in diese Objekte und damit auch ganze Stadtgebiete bringen“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar.  Was ist Co-Working? Hier seien Büroarbeitsflächen, ausgestattet mit mordernsten technischen Standards, gemeint. Diese können vermietet werden und beenden Leerstand in Kürze. Aber auch in Kombination mit Wohnraum seien solche Lösungen denkbar, so Vollmar. Das mache das ganze interessant für Immobilienbesitzer aber auch für Menschen, die heimatnah oder wohnortnah arbeiten, den heimischen Wohnraum jedoch nicht mit einem Arbeitszimmer unnötig einschränken wollen. „Aber auch Start-Ups können hier erste Schritte gehen und Erfahrungen sammeln. Ein weiterer Vorteil: Die Flächen sind flexibel einzurichten, bei anderer Nutzung kann schnell umgebaut und die Nutzergemeinde in andere Objekte umlogiert werden. So binden sich auch die Eigentümer nicht über Jahre und behalten wirtschaftlich die Verfügungshoheit für ihr Objekt“, so Vollmar.

EDEKA und Ratskeller – Neue Entwicklungen

„Ende Oktober soll die Post ihren Neubau in der Konrad-Zuse-Straße beziehen, dann wird auch der Edeka-Markt in der Hainstraße mit dem Bau starten und mit einer Fertigstellung kann in 2023 gerechnet werden“, so SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar, der diese…

Karsten Vollmar: Straßensanierung – Sauberkeit – ÖPNV: Das brennt den Menschen in Bad Hersfeld auf den Nägeln

Fast 15.000 Postkarten hat die Bad Hersfelder SPD vor Ostern in viele Briefkästen der Kreisstadt eingeworfen und damit nach 2015 und 2018 zum dritten Mal in dieser Form den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnet, direkte Rückmeldungen zur Stadtpolitik zu geben. „Die Resonanz auf die Aktion war enorm, viele Themen sind auf den Tisch gekommen. Drei Kernthemen haben sich eindeutig abgezeichnet und wurden immer wieder genannt: Erstens der schlechte Zustand der Straßen und Verbindungswege und der damit verbundene Wunsch, diese zu sanieren. Zweitens die oftmals festzustellende Vermüllung der Stadt, die Menschen wünschen sich mehr Sauberkeit. Und drittens die Anbindung und Fahrtzeiten des ÖPNV, der oftmals als zu wenig bürgerfreundlich empfunden werde. Wir haben zwar sicher nicht alle Briefkästen erreicht, und viele weitere Probleme wurden genannt – aber diese drei Punkte brennen den Menschen eindeutig auf den Nägeln“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. „Die stadteigene Straßeninfrastruktur ist wie eine Visitenkarte – dazu gehören Straßen, Wege, Plätze und eben auch die Verbindungswege in einigen Bereichen der Kernstadt und der Stadtteile“, so Vollmar. Nach der überfälligen und gerechten Abschaffung der Straßenbeitragssatzung haben wir in den letzten Haushalten immer Mittel eingestellt und auch einige Teilstücke der Verbindungswege sowie Straßen wurden saniert. Wir müssen aber auch ehrlich erkennen: Das reicht nicht aus. Die Stadt wird sich Gedanken machen müssen, ob in jedem Falle die teure grundhafte Erneuerung notwendig ist – andere Gemeinden gehen hier schon lange andere Wege. „Wir müssen intelligente Finanzierungsmodelle finden, neben Investitionsprogrammen zum Ortsstraßenbau gehört die Kreditfinanzierung genauso dazu wie die Übernahme von Teilkosten durch das Land.“

Karsten Vollmar als Vorsitzender einstimmig bestätigt – Team wird jünger und weiblicher!

Ein Signal der Geschlossenheit hat die SPD in Bad Hersfeld gesendet: Gerade jetzt setzt die Partei einerseits auf inhaltliche sowie personelle Kontinuität, andererseits aber auch mit neuem Personal und jungen Gesichtern ein Zeichen für Aufbruch und Motivation gerade für das Jahr 2022. Karsten Vollmar wurde einstimmig zum (alten und) neuen Parteivorsitzenden gewählt, ihn unterstützen dabei neu Michaela Birnbaum sowie Carsten Lenz und Lothar Seitz als bewährte Stellvertreter. Neuer Geschäftsführer wird Ulrich Wolf aus Kathus. Auch die weiteren Wahlvorschläge sind einhellig beschlossen worden, vor allem werden mit den Jusos Wiebke Maibaum und Amy Petzel zwei junge Kräfte den Bereich social media betreuen.

Pachtverträge für Vereine anpassen, Coworking-Konzept erstellen und Tourismus ausbauen

Mit drei Anträgen für die kommende Stadtverordnetenversammlung greife die SPD-Fraktion in Bad Hersfeld aktuelle und drängende Probleme auf. „Wir wollen erreichen, dass die Pachtverträge der Stadt mit den Vereinen die Voraussetzungen erfüllen, finanzielle Förderungen durch den Landessportbund und das Innen- bzw. Sportministerium zu erhalten. Das ist derzeit vereinzelt durch zu kurze Laufzeiten nicht gegeben und ein unhaltbarer Zustand, da die Vereine auf Förderung unverschuldet verzichten müssen und der Stadtsäckel damit völlig unnötig belastet wird. Mit anderen Worten: Wir zahlen mit eigenem Geld, welches wir auch durch Fördergeber erhalten würden – das kann nicht sein, deshalb muss das schnell korrigiert werden“, so SPD-Fraktionschef Karsten Vollmar. Die SPD habe das Thema bereits 2019 angesprochen, seitdem habe sich nichts getan, in den Vereinen warte man aber auf Antworten und Finanzierungszusagen für lange geplante Erneuerungen, Investitionen und Anschaffungen.

Karsten Vollmar zum Fraktionschef wiedergewählt

In ihren jüngsten Fraktionssitzungen hat sich die SPD-Fraktion im Bad Hersfelder Stadtparlament neu sortiert und dabei inhaltliche sowie personelle Kontinuität aber auch Aufbruch miteinander verbunden. Karsten Vollmar wurde einstimmig zum (alten und) neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt, ihn unterstützen dabei Michaela Birnbaum, Dr. Thomas Handke und Uwe Seitz als Stellvertreter. Neuer Fraktionsgeschäftsführer wird Ulrich Wolf aus Kathus. Auch die Wahlvorschläge für den Magistrat sind einhellig beschlossen worden: Mit Dr. Rolf Göbel kandidiert ein anerkannter und erfahrener Stadtrat. Neu im Team werden der Verwaltungsexperte Dirk Siebert (Stadtmitte) sowie die langjährige Stadtverordnete Aysegül Tas-Dogan (Hohe Luft) sein. Die SPD wird darüber hinaus mit Lothar Seitz einen allseits geschätzten Politiker für die Position des Stadtverordnetenvorstehers vorschlagen.

Termine