Friedhofskultur in Stadt und Stadtteilen in den Fokus rücken!

Für viele Menschen sind es wichtige Orte der Erinnerung an Verstorbene oder auch Orte der Begegnung: Die Bad Hersfelder Friedhöfe mit ihrem ganz eigenen Charme als Plätze auch des gesellschaftlichen Lebens. „Friedhöfe gehören in den Blick der Menschen und der Politik – als Orte des Gedenkens und unersetzbarer Sozialraum. Dazu müssen wir ihre Pflege sicherstellen, die Trauerhallen in Schuss halten und Friedhöfe als das begreifen, was sie mittlerweile sind: Als Orte ganz vieler Menschen und Bedeutungen. Das Thema geht uns alle an: Jetzt und in der Zukunft“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar.

Friedhöfe sind Kulturräume und stiften Identität, sie stellen einen würdigen Abschied von Verstorbenen sicher und helfen Menschen dabei, Tod und Trauer zu bewältigen. Neben diesen grundlegenden Bestandteilen von Friedhofskultur kommen aber auch neue Aspekte hinzu: Friedhöfe als Grünanlagen und Orte der Biodiversität, als Orte des Geschichtsbewusstseins und des Gedenkens oder auch des kulturellen Lebens und darüber hinaus. „Diese Aspekte noch stärker in den Fokus zu rücken, wird eine Aufgabe sein, die uns neben der Frage von Bestattungskultur und deren Wandel intensiv beschäftigen muss“, so Karsten Vollmar.

 Aus diesem Grund habe die SPD im Stadtparlament beantragt, dass die Stadt Bad Hersfeld der Charta der Friedhofskultur beitritt. „Wir wollen damit ein klares Zeichen setzen: Unsere Friedhöfe in den Stadtteilen und der Stadt sind uns wichtig – ihre Erhaltung und Weiterentwicklung muss uns alle Anstrengungen wert sein“, so Barbara Eckhardt, Dr. Thomas Handke und Karsten Vollmar abschließend. 

Bildunterschrift: Machen, was wichtig ist: Dr. Thomas Handke, Barbara Eckhardt und Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar (v. l.). Foto: privat