Leben – Arbeiten – Wohnen: Mit CoWorking-Lösungen die (Innen-)Stadt beleben

„Der Leerstand an Gewerbeimmobilien in unserer Stadt ist offensichtlich, hinzu kommen private Immobilien, die seit langem ungenutzt sind und einen tristen Anblick erzeugen. Co-Working-Lösungen können diese Leerstände wirksam bekämpfen und Leben in diese Objekte und damit auch ganze Stadtgebiete bringen“, so Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar.

 Was ist Co-Working? Hier seien Büroarbeitsflächen, ausgestattet mit mordernsten technischen Standards, gemeint. Diese können vermietet werden und beenden Leerstand in Kürze. Aber auch in Kombination mit Wohnraum seien solche Lösungen denkbar, so Vollmar. Das mache das ganze interessant für Immobilienbesitzer aber auch für Menschen, die heimatnah oder wohnortnah arbeiten, den heimischen Wohnraum jedoch nicht mit einem Arbeitszimmer unnötig einschränken wollen. „Aber auch Start-Ups können hier erste Schritte gehen und Erfahrungen sammeln. Ein weiterer Vorteil: Die Flächen sind flexibel einzurichten, bei anderer Nutzung kann schnell umgebaut und die Nutzergemeinde in andere Objekte umlogiert werden. So binden sich auch die Eigentümer nicht über Jahre und behalten wirtschaftlich die Verfügungshoheit für ihr Objekt“, so Vollmar.

„Konkret können wir uns die Immobilien Bahnhof oder auch das alte technische Rathaus vorstellen. Beide Objekte können in erster Linie gewerblich genutzt werden, bieten aber auch deutliche Raumkapazitäten für die Einrichtung von Co-Working-Spaces. Der Bahnhof ist derzeit in Privatbesitz, mit der Entscheidung für einen ICE-Halt aber ein zentraler stadtentwicklungstechnischer Punkt. Vor allem aber sind auch private Räume oder gewerbliche Flächen in der Innenstadt interessant: Jungen Menschen, bestenfalls aus unserer Stadt oder Region, zentrumsnah die Möglichkeit zu geben, Arbeit und gesellschaftliches Leben zu vereinen, ist reizvoll. Wo solche Menschen leben und arbeiten, werden weitere folgen und ein Impuls für die Innenstadt sein. Daher werde ich mich für diese Lösungen stark machen“, so Vollmar.  Ein entsprechender Antrag ist bereits im letzten Jahr gestellt worden, Gespräche mit Eigentümern, die bereit sind, diese Idee zu unterstützen, sind erfolgt. „Mit diesem Innenstadt-Impuls in Sachen Co-Working gehen wir über das hinaus, was vergleichbare Städte diesbezüglich anbieten. Wir müssen nur endlich mal machen, was wichtig ist. Immobilienbesitzer können jederzeit zu mir Kontakt aufnehmen, um weitere Schritte zu gehen“, so der SPD-Bürgermeisterkandidat.

Bildunterschrift: Machen, was wichtig ist: Bad Hersfeld kann selber Co-Working-Spaces schaffen, so SPD-Bürgermeisterkandidat Karsten Vollmar. Foto: privat