„Die Gesundheitsbranche ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt. Hier müssen wir Akzente setzen und neue Ideen entwickeln, um die Gesundheitslandschaft zu vernetzen, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu halten und der Region eine Zukunft zu geben“, so Karsten Vollmar.
Nach der Entscheidung rund um den Kauf des HKZ durch das Klinikum muss sich die Stadt als Standort auch neu positionieren, abwarten und zuschauen bringt niemanden weiter. Das kann nur mit Partnern gemeinsam gelingen. „Daher müssen wir in Richtung multidisziplinärer Rehazentren denken, die Zusammenarbeit z. B. verschiedener kommunaler Kliniken wie der Hainberg- und der Vitalisklinik mit ihren guten Angeboten müssen intensiviert und aufeinander abgestimmt werden“, so Vollmar. Hier spielen das Klinikum und der Kreis als Träger eine wichtige Rolle, denn nur in starken Verbundlösungen, in Netzwerken statt solitären Lösungen und vor allem mit Häusern in kommunaler Trägerschaft haben wir eine Zukunft.

„Ich bekenne mich zur kommunalen Trägerschaft ausdrücklich, mit Blick auf die Region als Gesundheitsstandort und die Klinikmitarbeiter vom Pflegepersonal, über die Ärzteschaft bis hin zu den Mitarbeitern in der Logistik“ so der Bürgermeisterkandidat.

Die Forderung nach einem Verkauf der Vitalisklinik sei zu einfach. Niemand kaufe die Klinik, auch nicht für den berühmten „1 Euro“. Die Stadt würde die Investitionen verlieren, noch mehr Geld drauflegen und die Angst um die Arbeitsplätze bei einem privaten Betreiber wäre groß. „Was wir benötigen ist endlich ein Zukunftskonzept: Ein multidisziplinäres Rehazentrum zur Behandlung von ganz unterschiedlichen Krankheiten, das Ganze in Zusammenarbeit mit den anderen Häusern unter einer Verwaltung und einem dann endlich gelingenden Vermarktungskonzept“, so Vollmar hinsichtlich seiner Ziele. Die Vitalisklinik ist nun mit neuem Geschäftsführer und neuem Chefarzt zu unterstützen!

„Ich trete für die kommunale Trägerschaft ein, faire Gehälter sorgen auch für Wirtschaftskraft in der Stadt und sichern hochqualifizierte Arbeitsplätze“, so Karsten Vollmar. Die Gefahr, den Bad-Status durch leichtfertige Verkaufsgeschäfte zu bedrohen, einer leisen Abwicklung nur noch zuschauen zu können und alle städtischen Investitionen zu verlieren – das kann nicht das Ziel unserer Politik sein!

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Karsten Vollmar (SPD): Bad Hersfeld als Gesundheitsstandort festigen

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